„Self-Service-Testversionen“ sind kostenlose Testphasen für Microsoft 365 Apps und Services, die Nutzer eigenständig und ohne Einbindung der IT aktivieren können.
Testversionen ermöglichen dem Nutzenden in der Regel „sofort“ Zugriff auf Premium-Funktionen, laufen in der Regel 30 oder 90 Tage und können sich, sofern Zahlungsmethoden direkt bei Microsoft hinterlegt wurden, mehr oder weniger automatisch in kostenpflichtige Abonnements umwandeln.

Die ablenkenden Premium-Buttons in Apps von Teams bis PowerBI stellen eine nervige Werbung dar. Außerdem kommt es manchmal auch zu „spannende“ Situationen, wenn Nutzer eines Unternehmens ungewollt an der IT-Organisation vorbei, Prozesse in einer solchen Schatten-IT erstellen. Das geschieht, so unterstellen wir, zwar oft in guter Absicht, stellt aber eine schwelende Gefahr dar.
„Self-Service-Testversionen“ für alle Produkte via PowerShell abschalten
Wie es sich für einen kundenfernen Großkonzern wie Microsoft gehört, ist die Deaktivierung der Funktion(en) (es sind mehrere) eine fummelige Kleinarbeit im GUI – oder für Admins denkbar umständlich.
PowerShell, natürlich „als Administrator“ ausführen, als Globaler Admin am m365 anmelden.
# PS Modul installieren und verbinden
Install-Module -Name MSCommerce
Import-Module -Name MSCommerce
Connect-MSCommerce
# Optional: Produkte mit Erlaubnis auflisten
Get-MSCommerceProductPolicies -PolicyId AllowSelfServicePurchase
# Alles abschalten
Get-MSCommerceProductPolicies -PolicyId AllowSelfServicePurchase | Where { $_.PolicyValue -eq "Enabled"} | ForEach { Update-MSCommerceProductPolicy -PolicyId AllowSelfServicePurchase -ProductId $_.ProductID -Enabled $false }
Selbstverständlich muss das mit jedem neu erscheinenden Produkt erneut ausgeführt werden; die Einstellung gilt pro Produkt, nicht global.





